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Im Zeichen der Armbeuge

Was für ein Jahr! Der Frühling sah uns so, wie es sich gehört: frisch, ausgeruht, mit neuen Ideen, neuem Stück, neu zusammengestelltem Ensemble und neuer Arbeitsweise. DIE BEETHOVEN-LÜGE, unser Beitrag zur Ehrung des Titanen mit dem Wuschelkopf, stand denn auch kurz vor der Premiere, als unser Spielort, der Dresdner FriedrichstaTT Palast, die Fußwege hochklappte, wegen dieses Kleinlebewesens, das sich ziemlich schnell in unser Alltagsbewusstsein gerempelt hat (das C-Wort soll in diesem Beitrag nicht auftauchen, man kann's ja nicht mehr hören!).

Zeit zum Nachdenken hatten wir indes nicht, - direkt im Anschluss entstand DIENER DREIER HERRN, ein ziemliches Wagnis diesmal, als Konglomerat dreier Stückvorlagen und dreier Musikstile. Auch hier wieder die Fragezeichen: werden wir spielen können, und wenn ja, wie werden zum Premierenzeitraum die Hygienevorschriften sein? Wie viele Plätze werden wir dem Publikum einräumen können, um welchen Betrag werden sich die Einnahmen verringern, welche Folgen hat das für die Fördergremien? Am Ende ein großes Aufatmen: das Stück ist freudig aufgenommen worden, die Vorstellungen waren ausverkauft und wären es wohl auch bei voller Platzzahl gewesen; das Ensemble ist gesund und quietschvergnügt und zieht im übrigen den Hut vor Uta und all den anderen Helferlein, die die besonderen Verhältnisse im Zuschauerbereich beherrschbar und erträglich gestaltet haben.

Nun haben wir alles abgebaut und im Lager verstaut; "unsere" Bühne, die uns mit den Jahren liebgeworden ist, zeigt wieder ihre eigentliche Gestalt als Zirkuswagen. Das war er, der Abschluss unserer zehnten Saison in der Saloppe.

Nun kommen ein paar Monate des Herunterfahrens und Anlaufnehmens, denn vom 29. bis zum 31. Januar 2021 gastieren wir bei der WINTERBÜHNE IM SCHLOSS in Bad Muskau, und eine Woche drauf, am 05. Februar 2021, kommt im FriedrichstaTT Palast nun endlich unsere BEETHOVEN-LÜGE zur Premiere. Die Hygienekonzepte dafür sind in Arbeit, aber natürlich hoffen wir insgeheim, dann keine mehr zu brauchen, - umso mehr für den Sommer und unsere obligatorische Open-Air-Premiere. Das Stück steht fest, die organisatorische Maschine im Hintergrund tuckert schon, und wir sind vergnügt und in Vorfreude bei dem Gedanken, was wir Euch diesmal auf die Ohren geben werden. Bleibt bis dahin gesund und niest immer hübsch in die Armbeuge, oder auch (aber das sollten nur die Beweglicheren unter Euch ausprobieren) in die Kniekehle,

Eure Serkowitzer Volksoper.



Liebe Ticketkäufer,

auf Ihren Eintrittskarten für unsere unkorrekte Schaubuden-Oper DIENER DREIER HERRN steht „freie Platzwahl“. Allerdings müssen wir Sie aufgrund der Corona-Auflagen namentlich platzieren. Das tun wir aus logistischen Gründen und um einen reibungslosen Einlass zu gewährleisten bereits im Vorfeld, so dass Sie ohne Stress in die Saloppe kommen können.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und wünschen Ihnen viel Vergnügen!



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